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«New Work»: Wie arbeiten wir in Zukunft?

Neue Bedürfnisse, alternative Führungs- und Arbeitsmodelle, junge Generationen und technische Neuerungen – dies sind nur einige Themen, die uns im Moment in der Arbeitswelt beschäftigen. Das wft24 bietet die einzigartige Plattform, gemeinsam über das vielschichtige Thema «New Work» zu diskutieren, begleitet von hochkarätigen Referentinnen und Referenten und spannenden Gästen.

Vorzeigeunternehmen im Toggenburg

Erste Vorzeigebetriebe im Toggenburg gehen beim Thema «New Work» als gutes Beispiel voran. Wie lässt es sich in einem solchen Betrieb arbeiten? Wir haben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer begleitet.

Katrin Gajo

Als Head of Modules Department ist Katrin Gajo für die Entwicklung von Sensoren verantwortlich – gemeinsam mit ihrem 15-köpfigen Team. Was bewog die junge Frau aus Süddeutschland, einen Job im Toggenburg bei der Innovative Sensor Technology AG in Ebnat-Kappel – kurz IST AG – anzunehmen? Der Arbeitgeber überzeugt durch kurze Dienstwege, eine sehr flache Hierarchie und ein hohes Mass an Eigenverantwortung. Neben der hauseigenen Kantine und einer modernen Infrastruktur werden Weiterbildungen aktiv gefördert, und es werden verschiedene Teilzeitmodelle angeboten.

Haris Ibrovic

Haris Ibrovic arbeitet als Elektroinstallateur EFZ und bauleitender Monteur bei der Firma Bichler + Partner AG. Warum hat er sich für dieses Unternehmen entschieden? Aufgrund des Vier-Tage-Modells. So arbeitet der Handwerker an seinen Arbeitstagen zwar etwas länger. Der Mittwoch gehört jedoch ihm und seiner jungen Familie. Das Elektrounternehmen gewinnt durch das alternative Arbeitszeitmodell leichter neue Teammitglieder. Und die bestehende Belegschaft profitiert von der zusätzlichen Flexibilität.

Patrizia Lusti

Patrizia Lusti ist Souschefin der „Krone“ Mosnang – vier Tage pro Woche. Der Toggenburger Vorzeigebetrieb wählte vor einiger Zeit ein modernes Arbeitsmodell. Die Umsetzung der Viertagewoche geht nicht ohne sorgfältige Planung, betont Patrizia Lusti – sowohl in Bezug auf den Einsatzplan als auch auf den Kochbetrieb. Trotz Herausforderungen sieht Patrizia Lusti mehr Chancen als Probleme an diesem Konzept – und glaubt überdies an eine vielversprechende Zukunft.

Deon Abderhalden

«Für mich ist die persönliche Förderung wichtig, denn ich investiere viel Zeit in die Lehre», sagt Deon Abderhalden. Er entschied sich daher für die Ausbildung zum Metallbauer EFZ bei der Metallraum AG in Lütisburg – mit ihrer besonders innovativen Lehrlingsausbildung: «Ich konnte einen Monat bei einem Türbauer arbeiten. Solche externen Praktika bieten viele wertvolle Zusatzerfahrungen.» Auch im Bereich Digitalisierung ist sein Lehrbetrieb ganz vorne: «Das ist genau das, was ich von einem fortschrittlichen Unternehmen im Toggenburg erwarte», so der selbstbewusste Lehrling.

Nadja Brändle

Nadja Brändle präsidiert das Macherzentrum Toggenburg ehrenamtlich: Im Coworking Space Lichtensteig können Arbeitsplätze und Sitzungsräume gemietet werden. Nicht nur das. Regelmässig werden Events für Aussenstehende organisiert. Wer im Tal etwas bewegen will, kann sich hier vernetzen. Für Nadja Brändle ist klar, dass alternative Arbeitskonzepte Zukunft haben: „Nicht nur die Arbeitsformen müssen ändern. Damit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihr Bestes geben können, muss der Mensch im Zentrum stehen.“
Nadja Brändle ist Gast bei der Podiumsdiskussion des wft24.